Material und Segelnummern

 

Hier ein Auszug vom Punkt „12. Material und Segelnummern“ aus dem Regelwerk des Vereins Deutscher Speedsurfer -VDS- .  

 

12. Material und Segelnummer

Es gibt keine Limitierung hinsichtlich der Größe und der Anzahl an eingesetzten Boards, Segeln und Finnen.

Leitflächen (Finnen) an den Windsurfboards dürfen nur senkrechte Flächen in Bezug zur Boardunterseite aufweisen. Horizontale Leit- und Auftriebsflächen wie z.B. an Foils sind nicht zugelassen.

Die Segelnummer ist in den ISAF-Regeln geregelt, die im Wesentlichen folgende Punkte umfassen:
  • schwarze Segelnummer auf weißem, nicht durchscheinendem Grund oder weiße Segelnummer auf schwarzem, nicht durchscheinendem Grund.
  • beidseitiges Anbringen der Segelsticker auf dem Segel („back to back“)
  • Segelnummer: Nationalität in Großbuchstaben (Deutschland = GER)
  • Nummer in arabischen Zahlen
  • Schriftart: Kommerziell erhältliche Schriftzeichen, die die gleiche oder bessere Lesbarkeit als Helvetica oder Arial ergeben, sind zulässig
  • Bindestrich „-“ zwischen Nationalität und Segelnummer (GER-000)
  • der weiße/schwarze Hintergrund muss mindestens 30 mm über die Buchstaben und Zahlen hinausreichen
  • Größen:
    • Minimale Höhe: 230 mm
    • Minimaler Abstand zwischen den Buchstaben und Zahlen: 45 mm
    • Dicke der Buchstaben und Zahlen (Empfehlung): 30 mm

Die Segelnummer darf nicht durch Werbeaufkleber verdeckt sein. Die Segelnummer muss auch bei schlechter Sicht klar erkennbar sein und muss von beiden Seiten des Segels angebracht sein, damit diese auch bei schlechter Sicht erkennbar ist. Abweichend von den ISAF-Regeln dürfen Segelnummern eine Schriftgröße von mindestens 190 mm haben (damit sie auch in Segel <7 qm passen) und von beiden Seiten des Segels angebracht sein. Folgende Setzungen von der Segelnummer sind akzeptiert: GER – 777, GER 777, G – 777 oder G 777. Die Regattaleitung behält sich vor, den Segelbereich über den Gabelbaum für Tour- und Eventsponsoren freizuhalten. Eine Segelnummer darf während eines Rennens nicht zwei Mal auf dem Wasser sein, es sei denn, dass dies bei der Regattaleitung angemeldet ist. Fahrer oder Gastfahrer, die keine Segelnummer haben, bekommen vom VDS eine vorläufige Segelnummer.

Wird eine Gewichtsweste getragen, so darf diese im Wasser allein schwimmend nicht versinken. Gewichtswesten können stichprobenartig vor oder während der Regatta kontrolliert werden. Das Tragen einer Schwimmweste ist nach den Regeln des DSV Vorschrift. Wer darauf verzichtet, tut dies auf eigene Gefahr. Minderjährige benötigen dafür das Einverständnis der Erziehungsberechtigten.