Der neue Internationale Deutsche Meister im Speedwindsurfen 2021 ist gekürt!

Internationale Deutsche Meisterschaften (IDM) in der Windsurfklasse Speed
Orth auf Fehmarn, 21. August bis 28. August 2021

Nachdem im letzten Jahr die Deutsche Meisterschaft in der Windsurfklasse Speed aufgrund der geltenden Corona Maßnahme abgesagt werden musste, konnte in diesem Jahr unter Einhaltung der strengen Corona Vorgaben für Sport-Veranstaltungen eine Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) im Speedsurfen ausgetragen werden. Alle aktiven und passiven Teilnehmer an dieser Veranstaltung mussten entweder geimpft, genesen oder getestet sein, wobei die getesteten Teilnehmer innerhalb von jeweils 48 Stunden einen weiteren negativen Coronatest vorlegen mussten. Die diesjährige Veranstaltung fand unter den auferlegten Vorgaben ausschließlich in der Orther Reeder Ostbucht in Ort auf Fehmarn statt. Dieses bereitete einigen Teilnehmer im Vorfeld leichte Bauchschmerzen, da eigentlich bei Westwinden die Orther Reeder Westbucht besser geeignet ist für die Jagt nach den schnellsten Zeiten. Aber die Bedienungen waren für allen Teilnehmer gleich und es wurden im Vergleich zur letzten Deutschen Meisterschaft im Jahr 2019 deutlich schnellere Zeiten erzielt.

Beim Speedsurfen beträgt die Renndauer in der Regel 90 min und jeder Fahrer kann so oft er möchte mit verschiedenen Einstellungen seines Surfmaterials durch die mit Bojen markierte Wegstrecke von 500 m oder bei böigeren Bedingungen auch 250 m fahren. Am Ende zählen die schnellsten zwei Durchschnittsgeschwindigkeiten jedes Fahrers, damit nicht mit einer Spitzenwindböe das Rennen gewonnen werden kann. Ein Speedsurfer muss also mindestens zweimal „Vollgas“ durch den Kurs fahren. In die Gesamtwertung fließen alle Einzelrennen einer Regatta ein. Es darf aber auch Mal etwas „schief gehen“, da nach vier Rennen das schlechteste Einzelergebnis gestrichen werden darf, nach sieben Wertungsläufen ein weiteres nach elf Rennen das nächste usw…

Neben einem starken deutschen Teilnehmerfeld, welches von Gunnar Asmussen (GER-2) angeführt worden ist, wurde das Teilnehmerfeld der erste IDM in Speedsurfen durch den schwedischen Speedsurfer Anders Björkqvist (SWE-877) ergänzt. Weitere internationale Teilnehmer waren im Vorfeld gemeldet, hatten jedoch auf Grund der geltenden Corona Vorgaben Ihre Teilnahme kurzfristig zurückgezogen.

Insgesamt wurden in der Woche der IDM fünf Rennen über 90 min sowie ein Rennen über 60 min durchgeführt, bei Windstärken zwischen 15 bis 32 kn. Außerdem wurde auch in diesem Jahr ein Rennen für den Fehmarn Pokal ausgefahren. Eine Besonderheit, mit der alle Speedjäger in Fehmarn zu kämpfen haben ist das Seegras. Damit das Seegras nicht an der Finne haftet und es zu keinen Schleuderstürzen kommt, wenn man durch ein größeres Seegrasfeld gleitet, werden hierfür Seegras-Finnen benötigt.

Die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) in der Windsurfklasse Speed hat am Samstag den 21.08.2021 um 9:00 Uhr mit der Einschreibung der Teilnehmer begonnen, da an diesem Tag kein Wind in Sicht war, wurde um 11:30 Uhr das erste Skippersmeeting der IDM durchgeführt, in dem es eine Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten durch das Organisationskomitee gab. Im Anschluss hat der Regattaleiter Oliver Tusche allen Teilnehmer noch einmal die Wettkampfregeln sowie den Rennablauf erläutert. Im Anschluss wurde das nächste Skippersmeeting auf den Sonntag um 8:00 Uhr mit dem erstmöglichen Start um 9:00 Uhr terminiert. Dieses bedeute für die Teilnehmer ein frühes Aufstehen und der anschließenden Materialvorbereitung für den ersten Möglichen Start um 9:00 Uhr. Da die Windprognose am Sonntag jedoch nicht so eintrat wie angekündigt, war der erste durchgeführte Start des Rennens erst um 14:00 Uhr. Dieses Rennen fand bei leichtem Wind zwischen 15 bis 20 kn statt. Ein weiteres Rennen an diesem Tag konnte auf Grund des abnehmenden Windes nicht mehr durchgeführt werden. Die Erkenntnis von Gunnar nach dem Einfahren vor dem ersten Rennen, welches er ohne Seegrasfinne machte, da er keine in seinem Besitz hatte. Augen zu und durch.

Für Mittwoch und Donnerstag waren zwei windreiche Tage angekündigt, die auch zu absoluten TOP Zeiten beim Speedsurfen in der Orther Reede geführt haben. Am Mittwoch hatten wir einen Grundwind 25 bis 30 kn mit Böen bis 38kn. An diesem Tag hat Gunnar einen TOP Speed Max. 2s von 40,33 kn bei den Männern sowie Luisa Kolmer (GER-999) von 32,83 bei den Frauen erzielt. An diesem Tag wurden zwei Rennen über je 90 min ausgetragen. Aus Sicherheitsgründen musste das dritte Rennen für diesen Tag abgesagt werden, da durch den starken Regen und die damit verbundene schlechte Sicht, die Sicherheit der Teilnehmer im Vordergrund stand. An dem drauffolgenden Donnerstag wurden bei Windstärken zwischen 20 bis 25 kn drei Rennen ausgetragen. Für den Freitag waren noch weitere Rennen geplant, die jedoch auf Grund des stark abgenommenen Windes nicht durchgeführt werden konnten. Der Wind reichte jedoch für ein Wertungsrennen um den Fehmarn Pokal. Diesen konnte bei den Männer Patrick Miller (GER-685) vor Anders Björkqvist (SWE-877) und Torsten Mallon (GER-818) für sich entscheiden. Bei den Frauen ging der Fehmarn Pokal an Gila Steinbacher (GER-570) vor Tatiana Dianova (SAX-777).
Auch in diesem Jahr mischte der Deutsche Meister des Jahres 2019 Uwe-Sören Schmidt (GER-710) von Anfang in der Spitzengruppe mit Gunnar Asmussen, Michael Brozio (GER-27), Anders Björkqvist, Manfred Merle (GER-82) sowie Torsten Mallon mit.

Nach dem alle sechs Rennen durch das Organisationskomitee ausgewertet wurden, konnte am Samstag die Siegerehrung der IDM durchgeführt werden. Hierbei wurden in diesem Jahr die Kategorien U17, U21 Ü21 und Ü60 Männer sowie bei den Damen Ü21 und Ü50 gekürt. Außerdem noch der schnellste Mann und die schnellste Frau.

In diesem Jahr konnte sich in der Ü21 Gunnar Asmussen (GER-2) „trotz normaler Finne oder vielleicht doch wegen normaler Finnen“ vor Uwe-Sören Schmidt (GER-710) und Michael Brozio (GER-27) durchsetzen. Die folgenden Plätze belegten noch Manfred Merle (GER-82), Torsten Mallon (GER-818), Thomas Moldenhauer (GER-215), Matthias Popp (GER-2907), Heiko Michaelsen (GER-420), Christian Nordmann (GER-440) sowie Patrik Miller (GER-685).
Die Ü60 Wertung ging in diesem Jahr an Manfred Fuchs (GER-119) vor Hans-Dieter Wilshusen (GER-804) und Antonius Wollking (GER-50)
Der Schnellste Mann war mit 40,33 kn Gunnar Asmussen. An seiner Seite kann sich die erst 17-jährige Luisa Kolmer mit 32,83 gesellen. Eine sehr starke Leistung der beiden TOP Speedfahrer.
In der U21 Wertung belegte Luisa damit den zweiten Platz hinter Michel Gutbier (GER-1203). Wenn es eine eigene U21 Damen Wertung gegeben hätte, würde Luisa in dieser Altersklasse der erste Platz zustehen.
Bei der Damenwertung Ü21 belegte Gila Steinbacher (GER-570) vor Tatiana Dianova (SAX-777) und Marion Neuling (GER-52) den ersten Platz. Die Ü50 Wertung der Damen ging ebenfalls an Gila Steinbacher (GER-570) vor Marion Neuling (GER-52).

Im Feld der Teilnehmer war auch der erst 12-jährige Philipp Köhlert (GER-2009) vertreten, der auch wie jeder andere „Youngster“ alle Rennen bestritten hat, egal wie stark der Wind war. Die U17 Wertung konnte der 16-jährige Denis Goncharow (SAX-111) vor Philipp Köhlert für sich entscheiden.

Die diesjährige IDM hat gezeigt, dass starke Nachwuchsfahrer im Anmarsch sind und dass diese es in den kommenden Jahren der Konkurrenz Ü21 schwer machen werden.

Stimmungsimpressionen der IDM 2021 von zwei Speedern:

Gunnar Asmussen GER-2: „Das war wirklich eine tolle Woche bei der Speed DM. Wir hatten von 15-32kts Wind und alle Art von Bedingungen, also eine wirklich Aussagekräftige Meisterschaft. Vorab hatte ich ein wenig Angst wegen des Seegras, speziell nach meiner ersten Testfahrt, da wollte ich die Klamotten schon wieder packen. Ich entschied mich dann für Augen zu und durch. Sicherlich hätten wir im Rennen 2-3 noch höhere Speeds sehen können, die Bedingungen waren extrem gut, aber das Wasser leider so flach, dass man mit einer 32cm Finne teilweise den Boden/Seegras berührt hat und das hat sicher etwas eingebremst. Schnell eine Seegras Finne entwickeln 🤣! In den letzten 3 Rennen mit hohem Wasserstand war es dann kein Problem und man konnte endlich mal entspannt zurückkreuzen. Insgesamt eine traumhafte Regatta, voll entspannt und jeder Abend war irgendwie lustig. Glückwunsch an Uwe-Sören, der teilweise echt extrem stark gefahren ist und auch an Micha, von Anfang an gekämpft fürs Podium. Bis zum nächsten Jahr!“

Anders Björkqvist SWE-877, einziger internationaler Teilnehmer,  hatte vorher seinen Text übersetzt und las mit schwedischem Akzent vor, was ihm viel Applaus einbrachte: „Diese Woche hat viel Spaß gemacht. Vielen Dank für die Gastfreundschaft, und dass ich mich mit Ihnen messen durfte. Ich komme gerne im nächsten Jahr wieder.“ Den Dank gab Organisator Mike Henschel gerne zurück: „Anders ist der einzige internationale Fahrer, der wirklich keine Mühen und Kosten gescheut hat, hier anzureisen.“

Allen Teilnehmer hat die diesjährige Internationale Deutsche Meisterschaft viel Spaß bereitet und auch Gunnar und Björkqvist haben für das nächste Jahr Ihre Teilnahme angekündigt, wenn sie den Termin in ihre Regattaplanung für das Jahr 2022 aufnehmen können. Wir freuen uns schon auf eine Neuauflage der Wettkämpfe im kommenden Jahr. Sobald der neue Termin bestätigt ist, werden wir diesen mit allen Interessenten teilen.
Vielen Dank an alle die diese Meisterschaft ermöglicht haben.

Unser Abschlusswort ist: „Alles in allem war es eine sehr runde Veranstaltung und wir bedanken uns recht herzlich bei den Sponsoren und der Stadt Fehmarn, die uns unterstützt hat, die Veranstaltung in der Corona Zeit überhaupt hier stattfinden zu lassen.“

Was geschah am Donnerstag, den 26.08.2021 bei der IDM in der Windsurfklasse Speed 2021

Heute ging es zum Glück wieder nicht allzu früh los. Gestern Abend waren alle müde und früh im Bett, und auch heute Morgen war das Aufstehen kein Vergnügen. Um 9:30 Uhr zum Skippers Meeting waren aber alle wieder munter und hatten schon einige Segel aufgebaut.

Bei Nordwind war es eine echte Herausforderung, einen Kurs zu legen, der gut befahren werden konnte, und auch für die Fahrer eine ganz neue Erfahrung, da wir hier noch nie bei Nordwind gefahren sind. So fanden sich dann die Fahrer mit gemischten Gefühlen beim Start ein. Das erste Rennen (90 Minuten) ging über 500 Meter und war sehr anspruchsvoll aufgrund des starken Chop auf dem Kurs. Wir hatten 6 bis 7 Windstärken, die meisten Fahrer sind mit 7 bis 8 qm aufs Wasser gegangen. Vor dem zweiten Rennen wurde der Kurs umgelegt und auf 250 Meter verkürzt. Die Wind- und Wasserbedingungen haben sich dadurch nicht wirklich geändert, es war weiterhin eine Herausforderung, Geschwindigkeit auf den Kurs zu bringen. Vor dem letzten Rennen wurde der Kurs der geänderten Windrichtung angepasst, und das Rennen wurde nur noch für eine Stunde angesetzt. Wir sind froh, dass sich keiner verletzt hat und alle wieder heil an Land gekommen sind. Insgesamt war es ein erfolgreicher Wettkampftag, und wir sind alle gespannt auf die Wertungen. Der ein oder andere Fahrer wünscht sich bereits jetzt einen dritten Streicher.

Da morgen schon um 8:30 Uhr Skippers Meeting angesetzt ist und es morgen Vormittag wieder nach Wind aussieht, müssen wir heute wohl wieder zeitig ins Bett.

Was geschah am Mittwoch, den 25.08.2021 bei der IDM in der Windsurfklasse Speed 2021

Nach zwei windlosen Tagen sah die Windvorhersage für den fünften Tag der IDM vielversprechend aus. Die Windvorhersage versprach einen konstanten Wind mit 21kn in Böen bis 28kn voraus. Durch den WNW Wind wurde das Wasser in der Orther Ostbucht rausgedrückt. Dadurch musste der Kurs weit rausgelegt werden und durch den niedrigen Wasserstand konnte die Regattaleitung diesmal nur einen 250 Meter langen Kurs auslegen. Diesmal passten die Bedienungen für Speedwindsurfen optimal, Wind in Böen bis 32 kn somit konnten Spitzengeschwindigkeiten von 70 km/h erreicht werden. Aufgrund des am Nachmittag stark einsetzenden Regens und der dadurch verbundenen schlecht Sicht musste das dritte Rennen an diesem Tag um 17:00 Uhr aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden bereits zwei 90 min Rennen absolviert.

Das erste Rennen hat Gunnar Asmussen (GER-2) mit 38.030 ktn vor Uwe-Sören Schmidt (GER-710) mit 37.751 ktn und Anders Björkqvist (S-877) mit 35.299 ktn für sich entschieden. Das zweite Rennen entschied Gunnar Asmussen (GER-2) mit 38.487 ktn vor Uwe-Sören Schmidt (GER-710) mit 36.939 ktn und Manfred Merle (GER-82) mit 36.266 ktn für sich.

Für die kommenden Tage wird Nordwind in der Orther Ostbucht erwartet. Somit stehen für die Teilnehmer und Zuschauer noch einige spannende Rennen auf dem Programm.

Was geschah Montag und heute bei der Internat. Deutschen Meisterschaft in der Windsurfklasse Speed 2021

Gestern und heute hatte der Wind nicht für Rennen gereicht. Der Regattaleiter Oliver Tusche hat zwar an beiden Tagen beim ersten Skippers Meeting um 09:00Uhr auf 13:00Uhr Montag und 15:00Uhr Dienstag verschoben, aber dann doch alle Rennen für den Tag abgesagt. Also war an beiden Tagen Materialpflege und Erfahrungsaustausch auf der Tagesordnung. Die Fahrer haben ihre Materialanhänger geöffnet und über die besten Gabeln und Segel gefachsimpelt.

Für Morgen ist um 09:30 Uhr vom Regattaleiter Oliver Tusche ein Skippers Meeting angesetzt, da die Windprognose recht gut aus schaut für ein gültiges Rennen. Da heißt es heute Abend früh schlafen gehen!

Hier das aktuelle Tagesprogramm für Mittwoch den 25. August 2021

Akuelles Tagesprogramm für Montag den 23. August 2021

Hier das aktuelle Tagesprogramm für Montag den 23. August 2021

Internat. Deutsche Meisterschaft 2021 – was passierte die ersten 2 Tage

Am Samstag den 21.08.2021 begann die Deutsche Meisterschaft in der Windsurfklasse „Speed“ in Orth auf Fehmarn. Unter den 47 Teilnehmern sind fünf Frauen. Nach dem Einschreiben war um 11 Uhr das erste Skippers Meeting. Anschließend hat der erste Vorsitzende, Michael Naumann und der zweite Vorsitzende Mike Henschel, die Teilnehmer mit allgemeinen Informationen zum Ablauf der Veranstaltung und des ersten Renntag versorgt. Gestern haben die Teilnehmer das Wetter genossen, ihr Material aufgebaut und Neuigkeiten ausgetauscht. Da war es nicht schlimm, dass noch kein offizielles Rennen gestartet werden konnte.

Für den Sonntag versprach die Windvorhersage Ostwind konstant mit 5 Bft und ein voller Renntag mit drei Läufen war die Vision. Die Regattacrew legte einen 500 m langen Kurs in die Orther Ostbucht mit Start unter Land und Ziel in Nähe der Hafenmole. Rennen eins lief planmäßig von 10:30 Uhr bis 12 Uhr. Nach der Mittagspause wurde 13 Uhr Rennen zwei angeschossen. Leider schwächelte der Wind entgegen der Vorhersage und die Fahrer waren eher im „Stopp and Go“-Modus unterwegs. Bereits nach 15 min wurde der Rennversuch abgebrochen, da eine reguläre DM Wertung in diesen Bedingungen unwahrscheinlich ist. Nach einer Wartepause und Hoffnung auf Windbesserung wurde 14:30 Uhr erneut gestartet, aber nach 20 min wieder abgebrochen. Leider setzte der versprochene Wind nicht mehr wieder ein.

Der beste „Geradeausfahrer“ des Tages wurde Uwe Sören Schmidt (GER-710) mit 30,114 ktn, vor Topfavorit Gunnar Asmussen (GER-2) mit 29,696 ktn und Anders Björquist (SWE-877) mit 29,277 ktn aus Schweden.

Für Morgen ist um 08:00 Uhr vom Regattaleiter Oliver Tusche ein Skippers Meeting angesetzt, da die Windprognose recht gut aus schaut für ein gültiges Rennen.

III. Ranglistenregatta in der Windsurfklasse Speed 2021

Am letzten Juliwochenende (31.07.21 / 01.08.21) lud der Verein Deutscher Speedsurfer -VDS- e.V. zur III. Ranglistenregatta und zur Qualifikationsregatta für die anstehende Internationale Deutsche Meisterschaft in der Windsurfklasse Speed.

19 Speedfahrer/-innen folgten diesem Ruf und kamen aus vielen Regionen Deutschlands und Revieren Europas auf die Ostseeinsel Fehmarn, um sich als Teilnehmer für die IDM 2021 zu qualifizieren.

Der Event war durch die Regattaleitung und das Team vom -VDS- gut vorbereitet. Er wurde konform  dem vereinbarten Covid-19 Maßnahmen Konzept durchgeführt.

Das Wetter meinte es diesmal gut mit den Teilnehmern. Der Samstag zeigte sich ganztägig, mit böigen 6 Bft, von seiner stürmischen Seite.

So begann die Regattaleitung am Samstag bereits früh mit einem Rennstart. Es sollten ganze 5 Rennen an diesem Tag werden. Mehr als 4,5 Stunden unter Wettkampfbedingungen forderten den Teilnehmern einiges ab.

Die Ostbucht in Orth stellte mit einfallenden Böen, Winddrehungen und dem aufkommenden spitzen Chop eine fordernde und harte Speedpiste bereit.

Das Fahrerfeld, bestehend aus 16 Speedern und 3 Speederinnen, zeigte sich aber entschlossen und in der Lage den anspruchsvollen Bedingungen zu trotzen, und den bestmöglichen Speed abzurufen.

Die Speederinnen, klar im Mittelfeld anzuordnen, lieferten sich gute gemischte Matches, so dass einige Männer bisweilen nur noch deren Heck sahen.

Bei den Herren gewann die Regattawertung Lokalmatador und DWC-Fahrer Michael Brozio vor Thomas Moldenhauer und Matthias Popp. Michael zeigte die stabilste Performance und konnte seinen Heimvorteil umsetzen. Der Abstand im vorderen Feld blieb aber eng und spannend.

Bei den Damen konnte sich Tatiana Dianova vor Gila Steinbacher und Marion Neuling durchsetzen.

In der Speedwertung erzielte Matthias Popp den höchsten Speed des Events, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 34,33 Knoten auf der böig aufgewühlten Messstrecke.

Alle Fahrer und Fahrerinnen haben sich mit den guten Leistungen und ihrer sicheren Beherrschung, der schwierigen Bedingungen für die IDM 2021 qualifiziert. Der VDS gratuliert dem guten Teilnehmerfeld!

Im Fahrerlager war die Stimmung freundlich und engagiert, man half sich gegenseitig im besten sportlichen Sinne. Es hat den Teilnehmern viel Spaß gemacht nach der Wettkampfpause in 2020.

Insgesamt war das Rennwochenende eine gelungene Veranstaltung, die spannende und sportliche Wettfahrten auf der am 21.08.21 anstehenden Internationalen Deutschen Meisterschaft verspricht.

Text: Matthias Popp & Patrick Miller; Bild: Jens Kriegsheim

Anmeldung zur Internationalen DM 2021

A C H T U N G !

Die Zeit läuft, um sich noch einen Startplatz zur Internationalen Deutschen Meisterschaft in der Windsurfklasse Speed zu sichern.

Die Anmeldefrist, ebenso die Frist für die Zahlung des Meldegeldes endet am Samstag, den 31.07.2021 um 24:00Uhr. Spätere Anmeldungen werden wie üblich mit einer Nachmeldegebühr belegt.

Anmeldungen vor Ort sind dies Jahr nicht möglich!

Link zur Anmeldung https://www.speedwindsurfen.de/registration-anmeldung/

 

C A U T I O N !

Time is running out to secure a starting place for the International German Championship in the speed windsurfing class.

The registration deadline, as well as the deadline for paying the registration fee, ends on Saturday, July 31, 2021 at midnight. As usual, later registrations will be charged a late registration fee.

Registrations on site are not possible this year!

Link to registration https://www.speedwindsurfen.de/registration-anmeldung/

 

Anmeldefrist zur IDM 2021

A C H T U N G !

Wir, der Verein Deutscher Speedsurfer -VDS- e.V. verlängern die Anmeldefrist, ebenso die Frist für die Zahlung des Meldegeldes zur Internationalen Deutschen Meisterschaft in der Windsurfklasse Speed bis einschließlich Samstag, den 31.07.2021.

Spätere Anmeldungen werden wie üblich mit einer Nachmeldegebühr belegt.

Anmeldungen vor Ort sind dies Jahr nicht möglich!

 

A T T E N T I O N !

We , the Association of German Speedsurfer, are extending the registration deadline as well as the deadline for paying the registration fee for the International German Championship in the speed windsurfing class up to and including Saturday, July 31, 2021.

As usual, later registrations will be charged a late registration fee.

Registrations on site are not possible this year!

19.-20. Juni 2021 – erste Ranglistenregatta in der Disziplin Speedwindsurfen

Die erste Regatta der Saison fand in Pepelow am Salzhaff statt, jedoch ohne Wind. Hoch „Zoe“ über Nordosteuropa dominierte die Wettersituation mit Sonne pur und Temperaturen um 30 °C mit Tendenz zu Gewittern. Die Regatta fiel leider in die Zeit der ersten Hitzewelle 2021 im Norden und man konnte maximal auf thermischen Wind hoffen. Dieser war für beide Tage mit phasenweise 10-15 kn, Böen auch bis 17 kn gemeldet. Trotz nicht allzu guter Vorzeichen machten sich 24 Fahrer auf den Weg ans Salzhaff, darunter auch 6 Rookies, die zum einen sich mal in dieser Disziplin probieren wollten aber auch zwei Jugendliche mit festem Fokus sich für die Teilnahme der bevorstehenden Deutschen Meisterschaft zu qualifizieren.

Samstagmittag stellte sich Seewind aus Westen ein und gegen 14 Uhr kamen erste Surfer ins Gleiten. Schnell sollte das Tonnengeschirr für einen Rennversuch verankert werden, aber schon nach 10 min ließ der Wind nach und drehte auf Nord. In Böen war gelegentlich Gleiten möglich, aber weit entfernt vom Versuch ein Funrace starten zu können. Abends wurde eine lange Tafel aus Campingtischen aufgebaut und alle saßen bis in die späten Abendstunden nett beisammen. Der netten Surfbar am Strand wurde zu später Stunde auch noch ein Besuch abgestattet. Sonntag morgen wedelten die Bäumen schräg ablandig aus Ost. Der Wind sollte aber im Verlauf des Vormittags auf SSW drehen (leicht sideoffshore von links) und mit 14-17 kn wehen. Gegen 10 Uhr zog eine Gewitterfront durch. Anschließend stellte sich zwar SSW Wind ein, jedoch nur mit 5-6 kn anstatt der gemeldeten 10 kn und mehr.

Ob die Vorhersage zum Nachmittag noch aufdreht oder genau wie am Vortag daneben lag, wurde nicht gewartet und so ging die erste Regatta ohne Rennwertung zu Ende. Nach eineinhalb Jahren Wettkampfpause freuten sich zumindest alle über das Wiedersehen und Neueinsteigern standen die „alten Hasen“ mit Tipps und Tricks zur Seite. Anschließend fanden einige Teilnehmer am Nachmittag noch ein paar Böen und erkundeten das Revier.

Nächster Tourstopp ist die Orther Reede auf Fehmarn am 31. Juli bis 01. August.