30. Juli 2009

Neuer Deutscher Gewässerrekord!!

Einige Tage bevor es zum Big Day kommen sollte, hatte es sich schon von der Wetterlage angekündigt: „Sturmwarnung “ für die Nordsee für den 30.Juli.
Am 29.Juli hat der VDS allen Mitgliedern eine Ankündigung zum Rekordversuch übermittelt, mit der Hoffnung auf rege Beteiligung.
Dann war es so weit: Daniel Becker, Patrick Oberlender, Christine Pihan, Thomas Döblin und ich, Manfred Merle, trafen uns an der Nordsee, nicht weit von St. Peter Ording. Kompletten Beitrag lesen …

20. April 2009

Belgische Speedweek Grussian / Frankreich

Wertung zur Deutschen Speedsurfserie 2009 bei der Belgischen Speedweek Gruissan/Frankreich (13.04.-17.04.2009)

Deutschland war bei insgesamt 73 starken internationalen Teilnehmern mit 19 VDS/DWSV Mitgliedern bei dieser Regatta stark vertreten. Dieses ist sehr erfreulich, da es zeigt, dass es im Verein ein großes Interesse an Wettkämpfen gibt.
Bedingt durch die Ostertage reisten viele der Teilnehmer schon etwas früher nach Gruissan, um den Spot kennen zu lernen. Leider war dieses nur am Sonntag möglich, da vorher Flaute herrschte. Der Sonntag zeigt sich dann auch ganz von seiner für Gruissan untypischen Seite. Kompletten Beitrag lesen …

15. März 2009

Torsten Mallon hat neuen Sponsor

Torsten Mallon hat seit dem 15.03.2009 die Hamburger Garten- und Landschaftsbaufirma „Der Holzwurm“ als neuen,
zusätzlichen Sponsor gewonnen.

Infos unter: www.holzwurmonline.de

Motiviert von diesem extra Schub fährt Torsten zum ersten Rennen nach Gruissan, Süd-Frankreich vom 13.04.-17.04.2009,
um wichtige Punkte für die deutsche, aber auch die Weltrangliste zu bekommen.

Danach stehen Regatten auf Mauritius, Karpathos, in Namibia und Irland auf dem internationalen Regattaplan.
Für die deutsche Rangliste werden auf Rügen und Fehmarn weitere Regatten stattfinden.
Nach diesem sehr guten Start in die Saison freut sich Torsten schon auf die nächsten Wettkämpfe.

28. Februar 2009

Speedrevier Langebaan

Nach 4 Monaten Zwangspause war im Februar Surfaction nötig. Die Auswahl des geeigneten Ziels war schnell getätigt. Die Kanaren sind im Februar nicht windsicher, die Kapverden etwas abseits, bei der Karibik schreckt der Jetlag. Die Region um Kapstadt hingegen ist windsicher, warm, hat einen Zeitunterschied von nur einer Stunde und bietet auch mitreisenden Begleit- personen einiges an Abwechslung.

Die Entscheidung ob der eigene Surfstuff mitreisen oder vor Ort Leihmaterial genutzt werden sollte, war nicht einfach. Letztendlich fiel die Entscheidung gegen den Transport des eigenen Materials. Aufwand und Kosten sprachen bei der kurzen Aufenthaltsdauer für Leihmaterial. Das Cape Sports Center in Langebaan versprach hier günstige Preise und ansprechende Qualität von Brett und Segel.

Jetzt noch schnell Flugticket, Mietwagen und Unterkunft organisiert und schon konnte es losgehen. Nach 11 Flugstunden, mit einer großen deutschen Fluglinie direkt von Frankfurt nach Kapstadt und kurzer Übergabe des Mietwagens stürzten wir uns in den Links- verkehr . Die Fahrt nach Langebaan führt die R27 nach Norden, an den beliebten Stränden von Blouberg, Melkbos und Yzerfontein vorbei und gibt einen ersten Überblick über die karge Landschaft.

Leider ist auch der lokale Wind, der Cape Doctor, nicht 100% zuverlässig und so blieb in den ersten Tagen auch Zeit die möglichen Surfspots der Umgebung zu erkunden. Am vierten Tag ging es endlich los, der Cape Doctor war zurück.

Das Cape Sports Center in Langebaan liegt strategisch günstig am Ausfluss der großen Lagune in die Saldanha Bay. Hier an der engsten Stelle zwischen 2 Hügeln wird der Wind noch einmal beschleunigt und ist somit etwa 1 Beaufort stärker als außerhalb der Düse. Direkt an der Station liegt auch der erste Speedstrip mit 300m Länge (Bild oben). Die Beschleunigungsstrecke führt quer durch den Zufluss der Lagune, hier steht bei Südwind und auflaufendem Wasser eine kleine aber steile Kabbelwelle.

Ein weiterer interessanter Spot liegt im inneren der Lagune in der Kraalbaai (Bild unten). Hier weht der Wind schräg ablandig und bei Niedrigwasser kann man direkt am Sand- strand entlang heizen. Der Strip ist ca.600m lang und grenzt in Luv an den Nationalpark. Das besondere an diesem Spot ist, dass man hier direkt auf dem Wasser in Hausbooten wohnen kann.

Die Ausbeute von 5 Windtagen mit 15-25kn Wind, während 8 Tagen Aufenthaltsdauer, spricht für sich. Beim nächsten mal bringe ich aber Board und Segel mit.

20. Februar 2009

Wintertraining auf Fehmarn

Durch die berufliche Bindung an Hamburg kann ich leider nicht wie viele meiner Mitstreiter im Winter in Südafrika, Hawaii oder Australien trainieren, sondern muss mit Norddeutschland vorlieb nehmen.

Dass bedeutet im Winter auch bei Schneetreiben und frostigen Temperaturen aufs Wasser zu gehen, um im Training zu bleiben. Meine bevorzugten Reviere für das Wintertraining sind Fehmarn, Büsum und Hvide Sande. Zusätzlich zum Training auf dem Wasser kommt noch Krafttraining, Schwimmen und Laufen dazu. Dieses ist für mich die Grundlage, um beim ersten Wettkampf im April in Südfrankreich optimal vorbereitet zu sein. Kompletten Beitrag lesen …

08. Februar 2009

Veluwemeer (Holland)

Das Veluwemeer ist eins der bekanntesten Anfänger und Speedreviere in Holland, selbst im Winter finden sich hier oft einige Surfer wieder.
Treffpunkt der Speedcracks ist Strand Horst (direkt neben der Autobahn), die dann im Bereich hinter des Steindammes die Finnen glühen lassen.

Ab dem Sommer bilden sich in dem flachen Wasser am Grund Seegrassfelder, die das entstehen von Wellen verhindern.
Beste Windrichtung ist NW, dann kann man bis Harderwijk (ca. 4-5km) Speeden.
In den Wintermonaten wird das Wasser abgelassen, so sollten dann die Finnen 30 cm Tiefgang nicht überschreiten.

Sonstige Infos:
Windguru
Windfinder

Lauwersmeer (Holland)

Das Lauwersmeer liegt im Norden von Holland direkt an der Nordsee. Bei WSW – NW sind sehr gute Speedbedingungen, wo der Wind ablandig frei auf das Wasser einfällt.
Je nach Wasserstand kann man bis ans Ufer heran fahren, und der Stehbereich geht von 30 – 100 Meter raus! (bis Fahrrinne) Kein Seegras!
Großer Parkplatz (Hoek van de Bant) mit WC und Imbissbude (im Sommer) direkt am Spot. Wildcampen in ganz Holland verboten und Vorsicht vor Blitzern auf den Landstraßen und in den Ortschaften! (Geblitzt wird von hinten)!

Sonstige Infos:
Windguru
Windfinder

Fehmarn

Mit der beste Spot zum Speeden ist Gold, denn hier findet man selbst bei starken auflandigen Wind nur recht kleine Kabbelwellen vor. Bei reinen SW Wind wird es im Uferbereich sehr flach, dafür kann man dann gut die Finnenkiller die rechts von der Bucht im Wasser lauern sehr gut sehen. Beste Flachwasserbedingungen, wie auch in Stukkamp , bei Wind aus östlichen Richtungen.

In Strukkamp wird das Wasser recht schnell tiefer, darum wir die Welle bei auflandigen Wind bis zu 1m hoch Besonders in den Sommermonaten sollten Seegrassfinnen unbedingt mitgenommen werden!

Weitere Infos:
Windguru
Windfinder

Großenbrode

Eine ca. 750m lange und je nach Wasserstand 2m hohe Mole, bietet bei westlichen Winden nahezu perfekte Speed – Bedingungen. Der Stehbereich an der Mole ist nur wenige Meter. Das betreten der Mole von der Ostseeseite aus ist nicht empfehlenswert und auf der Binnenseite lauern Stellenweise kurze Eisenstangen im Wasser!
Ab dem Spätsommer könnte auch ein Fischernetz etwas stören.
Der Wind ist ca. eine Windstärke schwächer wie auf Fehmarn.

Weitere Infos:
Windguru
Windfinder

[PLAYLIST nicht gefunden]

Büsum / Ossengoot

Der Nordseepriel liegt nördlich von Büsum ist bei Niedrigwasser z.Zt. der schnellste Spot in Deutschland. Je nach Gezeitenstand und Windstärke ist der Priel bis zu 4 Stunden befahrbar. Optimale Speedbedingungen findet man von SW bis WNW  Wind (Auf einem Seitenarm auch bei NW). Je nach Gezeitenstand sollte man sich vor Sandbänke in acht nehmen!
Einlaßstelle ist der Badestrand bei Stinteck (kleine Parkplatzgebühr wird fällig).

Weitere Infos:
Windguru
Windfinder
Tidenkalender
Wasserstand

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