09. Februar 2010

Nordswell Speedwindsurfing Tour 2010

Nun ist es soweit: Die Speedsurfing Tour 2010 nimmt Fahrt auf.

Der VDS wurde vom Deutschen Segler Verband beauftragt, die Deutsche Meisterschaft im Speedsurfen 2010 zu organisieren und durchzuführen. Der Deutsche Meister/in Titel im Speedwindsurfen wird dieses Jahr anhand einer Serie von drei Events ermittelt. Der erste Event wird über Ostern in Südfrankreich in Gruissan ausgetragen, der VDS wird dort mit dem Belgischen Speedsurf Verein wie schon im vergangenen Jahr zusammenarbeiten. Der Event ist mit Namen wie Björn Dunkerbeck, Anders Bringdal, Patrick van Hoof und auch Torsten Mallon und Michael Naumann sehr gut besetzt und verspricht damit eine hohe sportliche Qualität mit Topzeiten auf dem Wasser.

Der Verein darf hiermit seinen Toursponsor für 2010 präsentieren: Das Surfwear-Label Nordswell wird die Speedtour 2010 als Sponsor begleiten und unterstützen. 2009 war Nordswell auf vielen Surfevents als Aussteller und Sponsor am Start, und machte deutlich, wo sich die Marke heimisch fühlt: Im Norden Deutschlands und natürlich auf und am Wasser. Der Firmensitz ist Kassel, Dependancen oder Shop-in-Shops in Frankfurt und Fehmarn existieren ebenfalls. Nordswell wird in diesem Jahr neben der Speedtour im Windsurfen auch Stand-up-Paddeln (SUP) unterstützen und u.a. in Pelzerhaken beim SURF-Festival und einigen weiteren Events ausstellen. Weitere Infos über Nordswell findet Ihr auch unter www.nordswell.de.

Termine Nordswell Speedsurfing Tour 2010:

05.04. – 09.04.    Gruissan/Südfrankreich Notice of Race
08.05. – 10.05.    Dranske/Rügen (Standby) TBA
04.09. – 12.09     Orth/Fehmarn TBA

15. Januar 2010

Speedsurf Spot in Irland

Dungarvan ist eine nette kleine Stadt an der Südostküste von Irland. Diese Ecke wird auch wegen der milden Temperaturen (Golfstrom) „Gold Coast“ oder „Irische Riviriera“ genannt. Die Leute haben Palmen in ihren Gärten stehen.

Der Spot ist eine Bucht, in die der Fluß, der durch Dungarvan fließt, mündet. In der Bucht gibt es eine ca. 1500 m lange Sandbank, an der man entlang surft (von links nach rechts, d.h. rechter Fuß vorn). Die ideale Windrichtung ist Südwest (SSW – WSW). Bei dieser Richtung kommt der Wind über freies Gelände, also relativ konstant. Bei allen anderen Richtungen ist der Wind eher böig durch Verwirblungen durch die Stadt usw. Die Sandbank macht auf dem letzen Drittel einen kleinen Knick, so dass man noch etwas abfallen kann (ähnlich wie Sandy Point). Ansonsten ist die Sandbank super gerade, es gibt auch so gut wie keine Seitenpriele, also besser als in Büsum oder Vollerwiek.

Der Spot ist natürlich stark abhängig von Windrichtung und Tide.

Speed-EM in Dungarvan/Irland

Speed-EM Irland: Beim abschließenden Speed-Event des Jahres war Hochspannung bis zum Schluss garantiert. Trotz guter Vorhersage fegte der Wind erst am letzten Veranstaltungstag in ausreichender Stärke und mit dem richtigen Winkel für nur 15 Minuten über den Speedstrip entlang der Sandbank.

2 Rennen an den vorangegangenen Tagen konnten nicht gewertet werden, da das erforderliche Speedlimit mangels Wind nicht erreicht wurde.„Principe“ Andrea Baldini (Italien) konnte die Gunst der (1/4)Stunde am besten nutzen. Er erzielte mit seinem
7.0 qm Challenger Segel mit knapp über 40 Knoten (74 km/h) den höchsten Speed der Veranstaltung. Er wurde damit Sensations-Europameister vor Björn Dunkerbeck (SUI) und Local Steve Flanagan (Irland). In Abwesenheit von Maynard und Albeau konnten die beiden Holländer Dirk Jan Knol und Hans Kreisel ihre Überraschungsresultate von der Speed-WM auf Karpathos mit Platz 4 und  7 bestätigen. Christian Bornemann vertrat die deutschen Farben und konnte mit einem hervorragenden 10. Platz sein bestes
Saisonergebnis erzielen.

Die Gesamtwertung des Speed:World:Cups 2009 gewann Anders Bringdal (Schweden) vor Hans Kreisel (NED) und Björn Dunkerbeck (SUI). Christian Bornemann belegte dank konstant guter Saisonleistungen als bester Deutscher den hervorragenden 4. Platz.

Speed-Europameisterschaft Irland 25 Herren:
1. A. Baldini (ITA)0.7 Pkt. (Carbon Art/ChallengerSails)
2.  B. Dunkerbeck (SUI) 2.0 Pkt. (Starboard/Severne)
3. S. Flanagan (IRL) 3.0 Pkt. (Fanatic/North)
4. D.J. Knol (NED) 4.0 Pkt. (HTS/The Loft)
5. P. Geaney (IRL) 5.0 Pkt.
6. A. Bjorkvist (SWE) 6.0 Pkt. (Carbon Art/Naish)
7. H. Kreisel (NED) 7.0 Pkt. (F2/North)
8. M. Spindler (ESP) 8.0 Pkt. (Exocet/The Loft)
9. A. de Gendt (BEL) 9.0 Pkt. (RRD/Gaastra)
10. C. Bornemann (GER) 10.0 Pkt. (Carbon Art/Neil Pryde)

22. September 2009

Ergebnisse vom German Speed King 2009

60 Teilnehmer nahmen am German Speed King teil…
Thomas Döblin sicherte sich, am 50 Knoten Tag, den Titel vor Manfred Merle und Torsten Mallon
Schnellster Binnensee Speeder wurde Thomas Wiese.

Ergebnisse: Kompletten Beitrag lesen …

20. September 2009

Deutsche Meisterschaften im Speedsurfen 2009

Nach einer Woche und fünf Wertungsläufen bei der Speedwindsurf DM auf Fehmarn stand der Deutschen Meister/in 2009 fest. Birgit Höfer und Alexander Lehmann dürfen sich über den Titel des Deutschen Meisters und der deutschen Meisterin in dieser Disziplin freuen.

Der Verein Deutscher Speedsurfer e.V. (VDS), der seit nunmehr 19 Jahren Veranstaltungen im Speedsurfen organisiert, hat die Rennen in diesem Jahr von 5. bis 12. September in Orth auf Fehmarn ausgetragen. In der Orther Reede findet man gute Bedingungen bei allen Windrichtungen, um hohe Geschwindigkeiten zu surfen.

Nach dem Einschreiben der 55 Teilnehmer am Samstag folgte auch gleich der erste Start bei perfekten Wasser- und Windverhältnissen (ca. 7 Windstärken). Das erste Rennen wurde über die volle Länge von 90 Minuten ausgetragen. Die Bedingungen auf dem 500m langen Kurs waren recht anspruchsvoll, was die Teilnehmer aber nicht davon abhielt, sehr hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten von nahezu 70 km/h auf 500m zu surfen, die maximalen Geschwindigkeiten Kompletten Beitrag lesen …

30. Juli 2009

Neuer Deutscher Gewässerrekord!!

Einige Tage bevor es zum Big Day kommen sollte, hatte es sich schon von der Wetterlage angekündigt: „Sturmwarnung “ für die Nordsee für den 30.Juli.
Am 29.Juli hat der VDS allen Mitgliedern eine Ankündigung zum Rekordversuch übermittelt, mit der Hoffnung auf rege Beteiligung.
Dann war es so weit: Daniel Becker, Patrick Oberlender, Christine Pihan, Thomas Döblin und ich, Manfred Merle, trafen uns an der Nordsee, nicht weit von St. Peter Ording. Kompletten Beitrag lesen …

20. April 2009

Belgische Speedweek Grussian / Frankreich

Wertung zur Deutschen Speedsurfserie 2009 bei der Belgischen Speedweek Gruissan/Frankreich (13.04.-17.04.2009)

Deutschland war bei insgesamt 73 starken internationalen Teilnehmern mit 19 VDS/DWSV Mitgliedern bei dieser Regatta stark vertreten. Dieses ist sehr erfreulich, da es zeigt, dass es im Verein ein großes Interesse an Wettkämpfen gibt.
Bedingt durch die Ostertage reisten viele der Teilnehmer schon etwas früher nach Gruissan, um den Spot kennen zu lernen. Leider war dieses nur am Sonntag möglich, da vorher Flaute herrschte. Der Sonntag zeigt sich dann auch ganz von seiner für Gruissan untypischen Seite. Kompletten Beitrag lesen …

15. März 2009

Torsten Mallon hat neuen Sponsor

Torsten Mallon hat seit dem 15.03.2009 die Hamburger Garten- und Landschaftsbaufirma „Der Holzwurm“ als neuen,
zusätzlichen Sponsor gewonnen.

Infos unter: www.holzwurmonline.de

Motiviert von diesem extra Schub fährt Torsten zum ersten Rennen nach Gruissan, Süd-Frankreich vom 13.04.-17.04.2009,
um wichtige Punkte für die deutsche, aber auch die Weltrangliste zu bekommen.

Danach stehen Regatten auf Mauritius, Karpathos, in Namibia und Irland auf dem internationalen Regattaplan.
Für die deutsche Rangliste werden auf Rügen und Fehmarn weitere Regatten stattfinden.
Nach diesem sehr guten Start in die Saison freut sich Torsten schon auf die nächsten Wettkämpfe.

Stellungnahme zur Entschuldigung von Thorsten Luig an den VDS

Der Vorstand der VDS erhielt von Thorsten Luig eine schriftliche Entschuldigung über sein Verhalten, das zum Ausschluss aus der VDS
führte.
Nach sorgfältiger Bewertung des aktuellen Sachverhaltes kommt der Vorstand zur Entscheidung, Thorsten Luig an Speedwindsurf-Veranstaltungen, die von der VDS im Namen des DWSV ausgetragen werden, unter Vorbehalt starten zu lassen.
Er wird dafür nicht wieder in die VDS aufgenommen, sondern startet als DWSV-Mitglied.

28. Februar 2009

Speedrevier Langebaan

Nach 4 Monaten Zwangspause war im Februar Surfaction nötig. Die Auswahl des geeigneten Ziels war schnell getätigt. Die Kanaren sind im Februar nicht windsicher, die Kapverden etwas abseits, bei der Karibik schreckt der Jetlag. Die Region um Kapstadt hingegen ist windsicher, warm, hat einen Zeitunterschied von nur einer Stunde und bietet auch mitreisenden Begleit- personen einiges an Abwechslung.

Die Entscheidung ob der eigene Surfstuff mitreisen oder vor Ort Leihmaterial genutzt werden sollte, war nicht einfach. Letztendlich fiel die Entscheidung gegen den Transport des eigenen Materials. Aufwand und Kosten sprachen bei der kurzen Aufenthaltsdauer für Leihmaterial. Das Cape Sports Center in Langebaan versprach hier günstige Preise und ansprechende Qualität von Brett und Segel.

Jetzt noch schnell Flugticket, Mietwagen und Unterkunft organisiert und schon konnte es losgehen. Nach 11 Flugstunden, mit einer großen deutschen Fluglinie direkt von Frankfurt nach Kapstadt und kurzer Übergabe des Mietwagens stürzten wir uns in den Links- verkehr . Die Fahrt nach Langebaan führt die R27 nach Norden, an den beliebten Stränden von Blouberg, Melkbos und Yzerfontein vorbei und gibt einen ersten Überblick über die karge Landschaft.

Leider ist auch der lokale Wind, der Cape Doctor, nicht 100% zuverlässig und so blieb in den ersten Tagen auch Zeit die möglichen Surfspots der Umgebung zu erkunden. Am vierten Tag ging es endlich los, der Cape Doctor war zurück.

Das Cape Sports Center in Langebaan liegt strategisch günstig am Ausfluss der großen Lagune in die Saldanha Bay. Hier an der engsten Stelle zwischen 2 Hügeln wird der Wind noch einmal beschleunigt und ist somit etwa 1 Beaufort stärker als außerhalb der Düse. Direkt an der Station liegt auch der erste Speedstrip mit 300m Länge (Bild oben). Die Beschleunigungsstrecke führt quer durch den Zufluss der Lagune, hier steht bei Südwind und auflaufendem Wasser eine kleine aber steile Kabbelwelle.

Ein weiterer interessanter Spot liegt im inneren der Lagune in der Kraalbaai (Bild unten). Hier weht der Wind schräg ablandig und bei Niedrigwasser kann man direkt am Sand- strand entlang heizen. Der Strip ist ca.600m lang und grenzt in Luv an den Nationalpark. Das besondere an diesem Spot ist, dass man hier direkt auf dem Wasser in Hausbooten wohnen kann.

Die Ausbeute von 5 Windtagen mit 15-25kn Wind, während 8 Tagen Aufenthaltsdauer, spricht für sich. Beim nächsten mal bringe ich aber Board und Segel mit.

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